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Eigennamen in der interkulturellen Verständigung

Handbuch für die Praxis
Sabine Handschuck / Hubertus Schröer

2. Überarbeitete und erweiterte Auflage

284 Seiten, Format A5
24,80 € / 45,00 sFr
ISBN 978-3-940562-59-3

Da die gegenseitige Vorstellung oder die Frage nach dem Namen häufig in der interkulturellen Begegnung die ersten Sprechakte sind, ist der Umgang mit Eigennamen in der interkulturellen Kommunikation ein Schlüsselprozess, der maßgeblich das Gelingen oder das Misslingen einer Verständigung beeinflusst. Das Grundprinzip der Anerkennung in der interkulturellen Verständigung kommt bereits in der ersten Anrede zum Tragen oder, wie häufig noch der Fall, es wird bereits bei der Vorstellung und Anrede verweigert.

Das Buch gibt Hintergrundinformationen zur Entstehung von Personennamen, über das Namensrecht und über wichtige Themen wie Namen und Religion oder Politik. Es gibt Empfehlungen zum Umgang mit Eigennamen in interkulturellen Begegnungssituationen und stellt Praxisbeispiele für Fortbildungen, Beratung, Unterricht oder politische Jugendbildung vor. Die wichtigsten Herkunftsländer der Menschen mit Migrationshintergrund werden im Blick auf Religionen, Sprachen, Namen, interkulturelle Kommunikation und Ausspracheregeln vorgestellt. Die biografischen Interviews lassen die allgemeinen Überlegungen lebendig und erfahrbar werden.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialer Dienste, von Verwaltungen, im Gesundheitsbereich und in allen Bereichen, in denen eine gelingende Kommunikation die Voraussetzung für den Erfolg der jeweiligen Dienstleistung ist, erscheinen deshalb Grundkenntnisse im Umgang mit Namen unabdingbar.

Interkulturelle Kompetenz ist seit geraumer Zeit eine der zentralen Schlüsselkompetenzen nicht nur in der Wirtschaft, sonder auch in der sozialen Arbeit[…]. Denn Namen haben, je nach Herkunft eine tiefe Bedeutung.

Ein hervorragendes Buch, das ich nicht nur PraktikerInnen uneingeschränkt empfehlen möchte, sondern auch Lehrenden und Studierenden als Pflichtlektüre ans Herz lege […]. Ein Buch, das jeder lesen muss, der nicht nur an dem Themenkomplex „Eigennamen“ interessiert ist, sondern an dem Thema „Interkulturelle Verständigung“ oder „Interkulturellen Kompetenz“. Ich wünsche dem konstruktiven, hervorragend geschriebenen und differenzierten Beitrag von Sabine Handschuck und Hubertus Schröer in jeder Hinsicht eine intensive und breite Rezeption.

Prof. Dr. Ahmet Toprak, Fachhochschule Dortmund, in: Migration und Soziale Arbeit, 3/4 2010


...dass Namen für Menschen aus anderen Kulturen, Ethnien oder Religionen eine viel größere Bedeutung darstellen, das sollten all diejenigen zur Kenntnis nehmen, die im Bereich der Interkulturellen Verständigung tätig sind. Und genau für diese haben Sabine Handschuck und Hubertus Schröer ein großartiges Praxishandbuch geschrieben, das gerade erschienen ist... Ich wünsche diesem Buch eine uneingeschränkte Verbreitung in weiteste Kreise.

Stefan Schack in: Außerschulische Bildung. Materialien zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, 2/2011


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